“Wir haben alles richtig gemacht”

Die Förderschule an der Jahnstraße erhält eine neue Chance: Nach intensiven Gesprächen der Verwaltung mit der Bezirksregierung ist nun klar, dass die Schule nur erhalten werden kann, wenn sie durch einen Wiedererrichtungsbeschluss neu aufgestellt wird.

In der heutigen Sitzung des Schulausschusses soll beschlossen werden, die für eine Genehmigung zur Wiedererrichtung erforderlichen Schritte einzuleiten. Damit besteht nun auch Klarheit für Schüler und Lehrer der Förderschule.

Die Grünen zeigten sich hoch erfreut über die erfolgreiche Entwicklung: „Wir haben recht behalten mit unserer Vorgehensweise“, so die bildungspolitische Sprecherin der Grünen und stellvertretende Fraktionssprecherin, Anja von Marenholtz. Die Grünen hatten gemeinsam mit ihrem Koalitionspartner dafür plädiert, den Schließungsbeschluss des Stadtrates vom Sommer 2016 NICHT aufzuheben. Dies hatten FDP und Bürgerverein gefordert, in der fälschlichen Annahme, damit den Fortbestand der Schule zu sichern. Die Bezirksregierung hat nun ganz klar bestätigt, dass ein Aufhebungsbeschluss rechtlich nicht bindend gewesen wäre. Es bedarf zwingend eines Wiedererrichtungsbeschlusses.

Die neue Förderschule wird zukünftig mit dem einzigen Schwerpunkt „emotionale und soziale Entwicklung“ (ES) in der Primarstufe und der Sekundarstufe 1 geführt werden. Die große Mehrheit der an der Schule unterrichteten Kinder wird mit diesem Schwerpunkt unterrichtet. Bislang gab es drei Förderschwerpunkte, die jedoch im Zusammenhang mit der Verordnung der Landesregierung zu den Mindestschülerzahlen auf dem Prüfstand sind. Wie bekannt, waren Mindestzahlen durch die Verordnung bis Mitte 2019 ausgesetzt.

„Wir wissen noch nicht, wie diese Zahlen nach Ende der Verordnung aussehen werden“, so Anja von Marenholtz. „Klar ist jedoch, dass die Schule mit ihren bisher drei Förderschwerpunkten kaum den zukünftigen Vorgaben entsprechen kann.“

Alles auf Anfang mit der Förderschule. Dazu gehört auch, dass ein neuer Name für die neue Förderschule gefunden werden soll. Eine noch einzurichtende Findungskommission, bestehend aus Mitgliedern der Schulleitung, der Eltern- und Schülervertretung, den Fraktionen sowie der Verwaltung soll es richten.

Die Grünen sind gespannt auf die Namensfindung, die auch ein Signal für einen wirklichen Neuanfang darstellt. Die benachbarte kreiseigene Förderschule mit Namen Albert Einstein wäre da doch sicherlich eine gute Vorgabe….

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